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Schulabschluss 2012 – und dann?
An die
Schülerinnen und Schüler des 9.Jahrganges
und ihre Eltern


Schulabschluss 2012 – und dann?


Liebe Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,

auch wenn bis zum Ende der Zeit an der Sophie Scholl Gesamtschule noch einige Monate vor uns liegen, müssen jetzt die Planungen für die Zeit danach beginnen. Dieses gilt vor allen Dingen für die Haupt- und RealschülerInnen; aber auch die SchülerInnen unseres Gymnasialzweiges sollten über die vielfältigen Möglichkeiten nach der 10. Klasse informiert sein, um sich kompetent für ihren Weg entscheiden zu können.  Wir haben daher viele wichtige Daten und Informationen für die nächsten Monate zusammengestellt und hoffen, dass sie bei der Wahl des weiteren Ausbildungsweges behilflich sein werden.



Februar 2011:

Der Ernst beginnt – das Halbjahreszeugnis ist das Bewerbungszeugnis bei der Ausbildungsplatzsuche.

März 2011:

Welche Interessen, Fähigkeiten und Neigungen habe ich?  Die meisten Jugendlichen können das mit 15, 16 Jahren noch gar nicht sagen.  Gut, dass es da die Berufsberatung der Agentur für Arbeit gibt.  Die führen neben allgemeinen Beratungen auch Tests zum Eingrenzen von möglichen beruflichen Schwerpunkten durch.  Für unsere RealschülerInnen ist Frau Jäck von der Agentur in Barsinghausen zuständig, für die HauptschülerInnen Frau Noll.  Also  - keine Zeit verlieren und telefonisch einen ersten Termin vereinbaren – Tel.: 01801555111 (oder auch per E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.   mit dem Betreff „KGS Sophie Scholl“.  Es ist immer gut, wenn bei diesem ersten Termin auch die Eltern anwesend sind.  Ein erster Kontakt kann auch in der Schule hergestellt werden: Einmal im Monat sind Frau Noll und Frau Jäck in der Schule.  Ein Beratungswunsch kann ebenfalls über die Klassenlehrkräfte bei Frau Braun–Pokern gemeldet werden; diese organisiert dann die Termine.

Besonders für die HauptschülerInnen unterstützt unsere Schulsozialarbeiterin Frau Schröter die Berufswahlentscheidung und Bewerbungen bei Betrieben; so beginnt z.B. vor den Osterferien die  Simulation von Bewerbungsverfahren.

08.April 2011:
Der letzte Methodentag im Schuljahr hat den Schwerpunkt „Bewerbungstraining“.  Alle Klassen nehmen an Workshops teil, bei denen in Zusammenarbeit mit Krankenkassen  und „Pro Beruf“ Bewerbungen, Einstellungstests und Vorstellungsgespräche geübt werden.

Mai 2011:
In Zusammenarbeit mit der Fa. Rath und Mensing aus Ditterke bieten wir interessierten Schülerinnen und Schülern des 9. Jahrganges eine ca. dreistündige Einführung in die Tabellenkalkulation Excel an.  Das Zertifikat ist ein Teil der Bewerbungsunterlagen.
Termine: Dienstag, 17.05. oder Dienstag, 24.05.11.
Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist freiwillig. Nähere Informationen und Anmeldeformulare werden nach den Osterferien verteilt.

Juni 2011:
In Zusammenarbeit mit der Tanzschule Wöbbekind bieten wir (als freiwillige Leistung)  die Teilnahme an einem „UFO – Seminar“ an – UFO heißt Umgangsformen.  Die Teilnahme an diesem Seminar kostet 12,- €; das Teilnahmezertifikat ist ein Teil der Bewerbungsunterlagen.  Nähere Informationen und Anmeldeformulare werden nach den Osterferien verteilt.

Mai/Juni/Juli 2011:
Die Beratung durch die Arbeitsagentur zeigt Wirkung – mögliche Berufsfelder können eingegrenzt werden.  Nun kommt eine Aufgabe für die Sommerferien: der aktuelle Katalog der Agentur für Arbeit bietet alles Wissenswerte über jeden möglichen Ausbildungsberuf.  Auch unter www.planet-beruf.de erhältst du Informationen zu allen Fragen der Bewerbung und zusätzlich auch über aktuelle Ausbildungsplatzangebote in unserer Region.  Nutze diese Möglichkeiten!  Denn:

August 2011:
Jetzt wird es richtig ernst.  Die großen Unternehmen schreiben spätestens jetzt ihre Ausbildungsplätze (teilweise werden die Bewerbungen schon ab Mai 2011 erwartet!) aus; Bewerbungsschluss kann schon (je nach Unternehmen) Ende September sein!  Da gibt es noch eine Menge zu tun:  Die Bewerbungsunterlagen müssen auf Vordermann gebracht werden (Habe ich noch ein aktuelles, freundliches Passbild?  Ist der tabellarische Lebenslauf vollständig? Hat schon jemand die Unterlagen auf Fehler überprüft?  Und schließlich: Wo bewerbe ich mich eigentlich?).

22.08. – 02.09.2011:
Das zweite Betriebspraktikum (für R; für H ist es das dritte).   Es empfiehlt sich, dieses Praktikum in einem Bereich zu machen, in dem auch eine Ausbildung gemacht werden soll.  Noch besser ist es, wenn du das Praktikum auch in dem Betrieb durchführst, in dem du dich für eine Stelle bewerben willst.  Der persönliche Kontakt mit zukünftigen Ausbildern ist häufig die beste Bewerbungsunterlage!  Aber: Selbst, wenn du erst nach dem Praktikum feststellst, dass du dich beruflich gerne anders orientieren möchtest – alles ist möglich!  Du kannst z.B. durch ein freiwilliges Praktikum in deinem Wunschberuf ein Zeugnis des Praktikumsbetriebes für deine Bewerbungsmappe erhalten.

September 2011:

Der erste Methodentag im 10. Schuljahr hat die Schwerpunkte „Test- und Bewerbungstraining“ sowie „Berufsorientierung - was machst du im nächsten Schuljahr?“ Welche Möglichkeiten gibt es?  Wie kannst du dich darauf vorbereiten?

Oktober/November/Dezember 2011: 

Wenn du dich beworben hast, beginnt nun eine spannende Zeit:  Reagieren die Betriebe auf deine Bewerbung? Wirst du vielleicht sogar zu Bewerbungstests und –gesprächen eingeladen?  (Die Bewerbung um Lehrstellen lohnt sich auf alle Fälle: Pro nachgewiesener Bewerbung zahlt die Agentur für Arbeit z.Zt. 5,- €; die Zeit der nachgewiesenen Lehrstellensuche wird auf die Altersversorgung angerechnet; die Erfahrungen bei Lehrstellentests und –gesprächen sind unbezahlbar.)

November 2011: 
Frau Noll und Frau Jäck informieren am Vormittag im Forum den gesamten 10. Jahrgang über Schulabschlüsse und Bildungswege, die Anmeldung an weiterführenden Schulen und Ausbildungsmöglichkeiten.  Am Abend findet ein Informationsabend für Eltern mit den gleichen Inhalten statt.

Dezember 2011:

Der Fachbereich Schulen der Region Hannover veröffentlicht seine aktuelle Übersicht über alle Berufsschulen und die dort möglichen Ausbildungsgänge.  Hier müssen sich vor allen Dinge diejenigen gut informieren, welche nicht in eine Oberstufe wechseln und die keinen Ausbildungsplatz erhalten haben.  Diese Broschüre wird von den Klassenlehrkräften verteilt; sie kann auch unter www.hannover.de eingesehen werden.

Januar 2012:

Frau Schröter besucht und berät die Hauptschulklassen des 10. Jahrganges; Thema: Informationen über die Anmeldung an Berufs- und weiterführenden Schulen.

Anfang Februar 2012:
Jetzt muss eine Entscheidung gefallen sein!  Mit der gesetzlich vorgeschriebenen Rückmeldung bei der Berufsschule in Springe gibst du an, ob du im Schuljahr 2012/13 eine Lehrstelle erhalten hast, ob du ein Vollzeitangebot an einer Berufsschule wahrnimmst oder  die gymnasiale Oberstufe besuchen wirst.  Für diese Entscheidung ist das Halbjahreszeugnis maßgeblich: Du kannst z.B. die Anmeldung für eine Oberstufe nur dann angeben, wenn dein Halbjahreszeugnis für die Versetzung in die gymnasiale Oberstufe bzw. den erweiterten Sekundarabschluss I ausreicht!  Nebenbei bemerkt: Auch für Absolventen der Sekundarstufe I gibt es die Möglichkeit, ein freiwilliges soziales, ökologisches oder kulturelles Jahr zu absolvieren, um nach der Schule erst einmal andere Erfahrungen und Anregungen zu sammeln.  Nähere Informationen findest du z.B. unter www.bmfsfj.de.

Natürlich kann die 11. Klasse (bei Vorliegen der Voraussetzungen) auch für ein Auslandsjahr genutzt werden.  In wie weit dort erbrachte Leistungen hinterher z.B. in einer Oberstufe anerkannt werden, muss im Einzelfall vorher mit der vorgesehenen Schule abgesprochen werden. Die Anmeldung an der Berufschule findet an einem festgelegten Tag statt; die BBS Springe führt die Anmeldung bei uns in der Schule durch.

Mai/Juni 2012:
Jetzt fallen die letzten Zensurenentscheidungen; bei den zentralen schriftlichen Überprüfungen kannst du zeigen, was du in den letzten Monaten gelernt hast.  Die Ergebnisse mündlichen und schriftlichen Überprüfungen sind ein wesentlicher Bestandteil der Jahresnote!

Dienstag, 22.05.2012      schriftliche Überprüfung im Fach Deutsch
Freitag, 25.05.2012      schriftliche Überprüfung im Fach Mathematik
Donnerstag, 31.05.2012      schriftliche Überprüfung im Fach Englisch

In der Woche vom 11.06. bis zum 15.06.2012 finden dann die mündlichen Prüfungen statt.

Du sieht: Du hast viele Möglichkeiten; du musst dafür aber auch einiges tun.  Am besten ist es, wenn du dich um eine Lehrstelle bemühst und parallel dazu so große schulische Anstrengungen unternimmst, dass du einen guten Abschluss erreichst.  So kannst du dir nämlich dann aussuchen, ob du lieber eine Lehre machen möchtest,  doch eher das Abitur oder eine Fachschulausbildung an einer Berufsschule.  Wichtig ist: Du musst rechtzeitig anfangen, deine schulische und berufliche Zukunft zu planen.  Rechtzeitig heißt: Jetzt!

Wenn Fragen offen geblieben sind: Die Klassenlehrkräfte und natürlich auch wir helfen gerne!

Mit den besten Wünschen für ein gutes Gelingen

 

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