| Rauschbrille verdeutlicht Gefahren |
| Präventionsprogramm für Jugendliche der Sophie-Scholl-Gesamtschule |
Wennigsen (mi). Schon zum vierten Male war der Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion Garbsen, Polizeihauptkommissar Kartsen Schröter, Gast der Sophie-Scholl-Gesamtschule (SSGS). Im Feuerwehrhaus informierte er vier Klassen über die Gefahren des Alkohol- und Betäubungsmittelgenusses.
Führerschein mit 17 war der Einstieg, den Schröder benutzte, um die Schüler neuguierig zu machen. Sehr schnell kam der Polizeiexperte zur Sache. Was viele nicht wussten: In der zweijährigen Probezeit eines neu erworbenen Führerscheines, unabhängig vom Alter, ist kein Tropfen Alkohol beim Führen eines Fahrzeuges erlaubt. Bei jungen Autofahrern gilt das bis zum 21. Lebensjahr.
Geschickt leitete der hauptkommissar zum Thema "legale " und "illegale" Drogen über.
Zur Unterstreichung seiner theoretischen Ausführungen konnten die Gruppen mit einer Rauschbrille erfahren, wie schlecht das Reaktions- und Sehvermögen bei Alkohol- und Rauschmittelgenuss wird. Hauptkommissar Wolfgang Gerber warf den Schülern unter anderem Bälle zu, die sie ohne und mit Brille fangen mussten.
Bei der Feuerwehrstation konnten die Schüler die Folgen von Unfällen erleben und die Werkzeuge der Feuerwehr für die Bergung von Verletzten. Auch die AOK hat Schröder in sein Konzept mit eingebunden. Hier waren Seh- und Reaktionstests Angebote, die gerne in Anspruch genommen wurden.
"Inzwischen haben wir unserem Präventionsprogramm bereits 11000 Schülerinnen und Schüler im Bereich der Städte Barsinghausen, Wunstorf, Neustadt, garbsen, Ronnenberg, Springe und Wennigsen informiert und werden immer mehr von den Schulen angefordert", so Karsten Schröder. |
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Noch können Lennart Ihsen (links) und Wendy Runge den Ball fangen, den ihnen Hauptkommissar Wolfgang Gerber zuwirft.
Foto: Mießen |
| DLZ, Mittwoch, 25.08.2010, S. 15 |
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